Fusion

VR-Bank Gerolzhofen plant Zusammenschluss

Fusion

Warum eine Fusion?

Die Welt der Banken befindet sich mitten in einem großen Umbruch. Betroffen sind auch die
regionalen, kleineren Institute. Das wirtschaftliche Umfeld, insbesondere die anhaltende
Niedrigzinsphase sowie die permanent steigenden regulatorischen Anforderungen, zwingen die Banken zum Handeln.


Ein weiterer Grund sind die stark veränderten Kundenwünsche. Während der Bedarf nach
persönlichem Service vor Ort abnimmt (durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt), nimmt die Nachfrage der digitalen Angebote stark zu.

Viele kleinere Banken schließen sich zu größeren Einheiten zusammen, um die  Herausforderungen besser bewältigen zu können. In unserer unmittelbaren Nähe wurden vor kurzem zwei Fusionen beschlossen. Die VR-Bank Schweinfurt und die VR-Bank Rhön-Grabfeld haben sich zur VR-Bank Main-Rhön mit einer Bilanzsumme von 2,5 Mrd Euro und ca. 400 Mitarbeitern zusammengeschlossen.

An der Mainschleife ist kürzlich aus den ehemals selbständigen Banken in Volkach,
Frankenwinheim und Obernbreit die Raiffeisenbank Mainschleife-Steigerwald entstanden.

Was geschieht nun?

Zwei starke Partner

Die Aufsichtsräte der VR-Bank Gerolzhofen und der Raiffeisenbank Estenfeld-Bergtheim haben jetzt beschlossen, Fusionsgespräche zu führen. Ziel ist der Zusammenschluss im Sommer 2022.
Beide Banken sind fast gleich groß (Bilanzsumme jeweils ca. 450 Mio Euro, ca. 60 Mitarbeiter) und sehr ähnlich aufgestellt. Sie stehen auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament, sodass ein Zusammenschluss aus einer Position der Stärke erfolgt. Dies ist eine gute Basis für ein erfolgreiches Miteinander auf Augenhöhe.

Die Etappen der Fusion

  • Absichtserklärung
  • Information der Vertreter beider Banken über die Fusionsabsicht
  • Vertreterabende zur Fusion
  • Information der Mitglieder und Kunden über die Fusion auf den Internetseiten und über Briefe und Handzettel
  • Beschlussfassende Vertreterversammlung
  • Juristische Fusion: Eintragung in das Genossenschaftsregister
  • Start der gemeinsamen Website
  • Technische Fusion

Vorteile durch die Fusion für Sie

Ziel ist es, die Ertragskraft dauerhaft zu sichern, damit der genossenschaftliche  Förderauftrag sowie die gesetzlichen Anforderungen weiterhin erfüllt werden können. Die fusionierte Bank wird aufgrund ihrer Größe den Herausforderungen der nächsten Jahre gewachsen sein. Durch die neue Größenordnung werden sich bei der Finanzierung des Mittelstandes mehr Möglichkeiten bieten.

Ein wichtiges Ziel ist die Erhaltung der Kundennähe und der regionalen Verbundenheit. Alle
Ansprechpartner der Kunden bleiben erhalten.  

Das sind die Neuerungen

Es wird zwei Verwaltungsstandorte inkl. Vorstandssitz geben. Damit sind auch weiterhin schnelle Entscheidungen möglich. Die neue Bank wird dezentral organisiert sein, es wird keine Fernsteuerung aus einer Zentrale heraus geben.


Dieses sogenannte „Regionalmodell“ sieht vor, dass beide Banken wie bisher mit ihrem Namen am Markt auftreten. Die Kunden werden alles wie gewohnt vorfinden. Lediglich interne Abläufe, wie Rechnungswesen, Banksteuerung und Marktfolge werden gebündelt, wodurch Synergieeffekte entstehen.

Nicht zuletzt wird es aufgrund des demographischen Wandels und des damit verbundenen
Fachkräftemangels immer mehr darauf ankommen, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. In einer größeren Bank ist das besser zu erreichen

  VR-Bank Gerolzhofen

Raiffeisenbank

Estenfeld-Bergtheim

"Neue Bank"
Bilanzsumme 454 Mio € 417 Mio € 870 Mio €
Einlagen 305 Mio €
313 Mio € 620 Mio €
Kredite 335 Mio € 240 Mio € 575 Mio €
Kundenvolumen 1.001 Mio € 894 Mio € 1.890 Mio €
Kunden 14.600 15.700 30.300
Mitglieder 5.850 8.650 14.300
Mitarbeiter 60 60 120
Geschäftsstellen 3 2 5

Der Zusammenschluss wird in den Vertreterversammlungen der beiden Banken ausführlich
erläutert und diskutiert werden. Die Beschlüsse sollen im Mai/Juni 2022 gefasst werden. Die
technische Fusion ist für November 2022 geplant.

 

Infos zur Mitgliedschaft

Vertreterversammlung

Auch nach der Fusion stehen unsere Mitglieder bei uns im Mittelpunkt. Die bestehenden Mitgliedschaften und die Geschäftsguthaben beider Banken bleiben erhalten und gehen mit der Fusion automatisch auf die "Neue Bank" über.  

Stark für Sie

Vorstand und Aufsichtsrat

Der Vorstand der neuen Bank soll künftig aus drei Personen bestehen, davon ein Vorstand aus Gerolzhofen, der neu berufen wird. Für diese Aufgabe ist Jutta Ackermann vorgesehen. Sie leiten die Bank eigenverantwortlich, vertreten sie nach außen und führen die Geschäfte. Der Vorstand ist dem Aufsichtsrat und den Mitgliedern der Bank zur Rechenschaft verpflichtet.  

Unsere Mitarbeiter

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behalten ihren sicheren Arbeitsplatz, Einsparungen erfolgen dann, wenn Mitarbeiter in den Ruhestand wechseln. Dies ist zum Beispiel beim Vorstand der Fall, da beide Vorstände der VR-Gerolzhofen, Hubert Zinkl und Klaus Henneberger im Jahr 2022 in den Ruhestand gehen werden. Die "neue Bank" beschäftigt künftig 120 Mitarbeiter, die sich in den 5 Geschäftsstellen um Ihre Wünsche und Anliegen kümmern. Fusionsbedingte Kündigungen gibt es nicht, Ihre gewohnten Ansprechpartner bleiben Ihnen erhalten.