VR-Bank Gerolzhofen eG blickt auf ein gutes Jahr 2016 zurück.

Der Erhalt der Selbständigkeit ist das Ziel. Digitalisierung und „Null-Zinsen“ sind die Herausforderungen, Katharina Graf und Hubert Hauck wieder gewählt.

Direktor Klaus Henneberger berichtete über aktuelle Themen sowie über das Geschäftsjahr 2016, in dem sich die Bank wie­der positiv weiterentwickelt habe.

Die einzige selbständig Bank in Gerolzhofen kann auf ein stetiges, gesundes Wachstum zurückblicken. Die Bilanzsumme liegt bei 317 Mio Euro. Die Bank betreut ein Kundenvolumen von mehr als 700 Mio Euro (+6,3%).

Die Einlagen der Kunden sind um 2,5% oder 5,8 Mio Euro auf 239 Mio Euro gestiegen. Die Kredite an Kunden wuchsen um 25 Mio Euro oder 12,5% auf 228 Mio Euro. Die Risikolage im Kreditgeschäft ist weiterhin erfreulich. Das Be­triebsergebnis beträgt 1,37% und liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Die Substanz der Genossenschaft ist überdurchschnittlich gut und konnte durch die Zuführung des Ergebnisses noch einmal deutlich gestärkt werden. Das erwirtschaftete, versteuerte Eigenkapital liegt bei ca. 11% der Bilanzsumme. Das Verhältnis von Rücklagen zu Geschäftsanteilen ist günstig. Auch in diesem Jahr ist es wieder möglich eine Dividende von 4% an die ca. 6.200 Mitglieder auszu­schütten.

Alle Vorgaben des Genossenschaftsverbandes wurden erfüllt, die Bank bleibt im internen Rating des Verbandes weiterhin in der besten Kategorie „A+“. Die Gemeinden  können sich über 425.000 Euro Gewerbesteuer freuen.