VR-Bank Gerolzhofen eG blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück.

Gesundes, überdurchschnittliches Wachstum und Ertragsrückgang durch "Null-Zinsen"

Zu Beginn erinnert Horst Herbert an den 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Mit seiner Idee, gemeinsam zu erreichen, was der Einzelne nicht kann, hat Raiffeisen die genossenschaftliche Idee ins Leben gerufen. Er gab damit einer breiten Schicht von Menschen erstmals die Möglichkeit, wirtschaftliche Verantwortung zu übernehmen und
mitzugestalten. Sein praktischer Beitrag zur Sozialpolitik half, die tiefe materielle Not der Landbevölkerung binnen weniger Jahre zu lindern.

Diese große gesellschaftspolitische Leistung ist das Verdienst von Raiffeisen, das bis heute nachwirkt. In Bayern sind 2,7 Mio Menschen Mitglieder einer Genossenschaft, in Deutschland sind es 22 Mio und weltweit 1 Milliarde Menschen.

Die einzige selbständig Bank in Gerolzhofen konnte das betreute Kundenvolumen um 9% oder 63 Mio Euro auf 770 Mio Euro steigern. „Dies zeigt, dass wir unsere Kunden gut behandeln“ erläuterte Klaus Henneberger.

Die Einlagen der Kunden sind um 2,5% auf 257 Mio Euro gestiegen. Die Kredite an Kunden wuchsen um 28 Mio Euro oder 12,4% auf 257 Mio Euro. Die Risikolage im Kreditgeschäft ist weiterhin erfreulich. Das Betriebsergebnis war aufgrund der gewollten „Null-Zins-Politik“ der EZB, rückläufig und beträgt 1,20% der durchschnittlichen Bilanzsumme.
Damit liegt die Bank weiterhin über dem Landesdurchschnitt.

Die Substanz der Genossenschaft ist überdurchschnittlich gut und konnte durch die Zuführung des Ergebnisses noch einmal deutlich gestärkt werden. Das erwirtschaftete, versteuerte Eigenkapital liegt bei ca. 10,8% der Bilanzsumme. Auch in diesem Jahr ist es wieder möglich eine Dividende von 4% an die ca. 6.200 Mitglieder auszu­schütten.

Alle Vorgaben des Genossenschaftsverbandes wurden erfüllt, die Bank bleibt im internen Rating des Verbandes weiterhin in der besten Kategorie „A+“.